Krisenbetroffenheitsindex März 2010

Der Süden ist am stärksten betroffen

15.03.2010

Der Krisenbetroffenheitsindex der IW Consult untersucht, welche Regionen in Deutschland am stärksten von den Folgen der Wirtschaftskrise betroffen sind. Hierfür wurden sowohl die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, als auch die Branchenentwicklung analysiert. Die Gewinner des letzten Konjunkturaufschwungs sind aktuell am stärksten von den Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. Die Analyse zeigt, dass die am stärksten betroffenen Kreise und Städte im Zeitraum von 1998 bis 2008 ein sehr hohes Beschäftigtenungswachstum aufwiesen. Im Untersuchungszeitraum verzeichneten sie ein Beschäftigungswachstum von 5,4 Prozent gegenüber einem Wachstum von 0,9 Prozent im Bundesdurchschnitt und einem Rückgang der Beschäftigung um 6,8 Prozent in den Regionen die aktuell am geringsten von der Wirtschaftskrise betroffen sind. Angeführt wird die Rangliste der am stärksten betroffenen Regionen vom Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg. Das Bundesland ist auch insgesamt am stärksten von den Krisenfolgen betroffen. Unter den zehn Regionen, die am stärksten mit den Folgen des Abschwungs zu kämpfen haben, befinden sich acht in Baden-Württemberg und zwei in Bayern.

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