Triebfeder Handy

Studie: Handys sind Treiber für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt

26.09.2013

  • Handys sind Wachstumstreiber in allen untersuchten Ländern / Deutschland: 6,3% des BIP je Einwohner zwischen 2010 - 2012 auf Handys zurückzuführen
  • Mobiltelefone unterstützen Demokratisierung, stärken Gleichberechtigung und erhöhen Bildungschancen
  • Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation

Berlin, 26. September 2013. Handys verbinden uns mit der Welt und haben sich längst zum Alltagshelfer entwickelt. Dass die kleinen Geräte auch wirtschaftliche Schwergewichte sind und die soziale Entwicklung von Gesellschaften beeinflussen, zeigt die Studie „Mobile Technologien – Digitales Grundgerüst unseres Lebens“. Sie wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Auftrag des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation durchgeführt. Erstmals werden darin positive Effekte für die gesellschaftliche Entwicklung mit ökonometrischen Methoden nachgewiesen: Mobiltelefone unterstützen die Demokratisierung, stärken die Gleichberechtigung der Geschlechter und erhöhen Bildungschancen. Darüber hinaus leisten sie einen signifikanten Beitrag zum Wirtschaftswachstum.

Signifikanter Beitrag der Mobiltelefone zum Wirtschaftswachstum

Die Ökonomen des IW Köln haben zudem für zehn Länder berechnet, welcher Anteil am Wirtschaftswachstum auf eine höhere Verbreitung von Handys zurückzuführen ist. In Deutschland waren dies 6,3% des Bruttosozialprodukts (BIP) je Einwohner in den Jahren 2010 bis 2012. In keinem anderen der untersuchten Industrieländer war der Anteil höher. Und die Prognosen der Experten des IW Köln versprechen auch für den Zeitraum bis 2020 einen signifikanten Anteil der Handys am Wirtschaftswachstum. Im genannten Zeitraum (2010 bis 2020) wird sich der Beitrag zum BIP-Wachstum durch die Zunahme von Handys für jeden Bundesbürger auf rund 742 US-Dollar summieren – das entspricht 1,7 Prozent des aktuellen Pro-Kopf-BIP.

Der vergleichsweise große Wachstumseffekt in Deutschland hat viel mit der anhaltenden Begeisterung für Mobiltelefone zu tun. In der Studie wird das Ergebnis einer Umfrage unter Vodafone-Experten vorgestellt, wonach im Jahr 2020 auf 100 Bundesbürger schätzungsweise 160 Mobilfunkverträge kommen werden (+26% im Vergleich zu 2010). In keinem der anderen der untersuchten Industrieländer wird die Verbreitung des Mobilfunks ähnlich stark anwachsen, so die Prognose.

Im Vergleich zu den Europäern sind die Menschen in Schwellenländern vergleichsweise spät in die Mobiltelefonie eingestiegen. Derzeit erleben diese aufstrebenden Ökonomien einen Handy-Boom – mit entsprechend positiven Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. In Indien und Südafrika hat allein zwischen 2010 und 2012 die zunehmende Verbreitung von Mobilfunkverträgen gut 11% und in Ägypten sogar fast 20% zum Wirtschaftswachstum beigetragen. Da den Prognosen zufolge die Verbreitung von Mobiltelefonen in den Schwellenländern mit hohem Thema weitergeht, bleibt in diesen Ländern der Wachstumsbeitrag auch in den kommenden Jahren sehr hoch.

Die Ergebnisse im Detail finden Sie unter www.vodafone-institut.de