Zukunft industrieller Wertschöpfung

Hybridisierung: Neue Geschäftsmodelle für Industrie und industrienahe Dienste

25.10.2011

Hybride Wertschöpfung entsteht, wenn Industrieprodukte und Dienstleistungen gebündelt in einem Paket verkauft werden. Der Nutzen aus einer solchen Bündelung ist höher, als wenn die einzelnen Produkt- und Dienstleistungsanteile separat angeboten werden würden. Diese Nutzenbündel orientieren sich an der Wertschöpfungskette des Industrieproduktes und decken einen möglichst breiten Teil davon ab. Die Dienstleistungen können dementsprechend als schützender Mantel um das Industrieprodukt verstanden werden. Die Beherrschung dieses höheren Komplexitätslevels beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit der hybriden Unternehmen positiv.

Die Studie macht darauf aufmerksam, dass trotz des Erfolgs hybrider Geschäftsmodelle deren Verbreitung immer noch relativ gering ausfällt. Dies mag auch an den noch immer bestehenden Hemmnissen liegen. Einige Kunden sind noch skeptisch, da die Modelle Transparenz, Vertrauen und langfristige Bindungen benötigen. Die Möglichkeit entstehender Abhängigkeiten wirkt noch abschreckend. Hier müssen die Anbieter hybrider Geschäftsmodelle noch deutlicher die Vorteile aufzeigen, die beide Seiten erzielen können.

Lesen Sie dazu mehr auf der Homepage der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft:
www.vbw-bayern.de