Ein Drittel der deutschen Bevölkerung lebt in den 71 deutschen Großstädten. Städte erhalten eine immer höhere Bedeutung für die Menschen. Mehr als 8,8 Millionen Menschen zogen seit 2015 in die Städte. Der Zuzug führt zu steigenden Immobilienpreisen, die die Attraktivität für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen von Studenten bis hin zu Rentnern widerspiegeln.
Das dichte Infrastrukturangebot von Krankenhäusern über kulturelle Einrichtungen bis hin zu Hochschulen bietet wesentliche Vorteile für viele Bevölkerungsgruppen. Durch die räumliche Nähe von Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen gehen zudem von den Großstädten wichtige Innovations- und Wachstumsimpulse aus. Aufgrund ihrer Attraktivität haben die Großstädte eine zentrale Arbeitsortfunktion inne. Die in den 71 Großstädten ansässigen Unternehmen boten im Jahr 2019 etwas mehr als 40 Prozent aller Beschäftigten einen Arbeitsplatz. Die Differenz zwischen den dort arbeitenden und lebenden Bevölkerungsanteilen unterstreicht die hohe wirtschaftliche Bedeutung großer Städte für ihr jeweiliges Umland.
Das Großstadtranking entsteht in Zusammenarbeit mit Immoscout. Alle Ergebnisse sind in der Wirtschaftswoche nachzulesen.