IW-Kurzbericht:Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie

Beschäftigung

Große regionale Unterschiede in der Branche

Der IW-Kurzbericht 62/2026 analysiert die Beschäftigungsentwicklung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie. Die Branche stellt unter anderem präzise Metallkomponenten und industrielle Zulieferteile her. Seit 2019 ist die Beschäftigung in der Branche insgesamt deutlich zurückgegangen. Zugleich zeigen sich große regionale Unterschiede: Der Kurzbericht zeigt, wo die Branche besonders stark vertreten ist und in welchen Regionen die Beschäftigung trotz des allgemeinen Rückgangs gestiegen ist.

Räumliche Schwerpunkte

Baden-Württemberg und Bayern bilden neben NRW und Thüringen wichtige Zentren der Branche

Die Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie konzentriert sich auf einige Regionen Deutschlands. Besonders ausgeprägt ist die Bedeutung der Branche in Baden-Württemberg und Bayern. In Baden-Württemberg weisen 21 Kreise eine überdurchschnittlich hohe Branchenkonzentration auf. Das entspricht 48 Prozent aller Kreise im Land. In Bayern betrifft dies 19 Kreise beziehungsweise 20 Prozent. Weitere regionale Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und dem Saarland. Um die Bedeutung der Branche zu bestimmen, vergleicht die Analyse den Anteil eines Kreises an der bundesweiten Branchenbeschäftigung mit seinem Anteil an der Gesamtbeschäftigung. Eine Branche gilt dann als besonders stark vertreten, wenn ihr Beschäftigungsanteil in einem Kreis mindestens 25 Prozent über dem allgemeinen Beschäftigungsanteil liegt. Die Ergebnisse zeigen: Veränderungen treffen die Regionen in sehr unterschiedlichem Ausmaß.

Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie – deutliche Unterschiede

IW-Kurzbericht 62/2026

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