Studie:12. Strukturbericht für die
M+E-Industrie in Deutschland

Fahrzeugmontage in einer Autofabrik mit digitalisierten Robotern

Trends und Perspektiven

Der M+E-Strukturbericht 2025

Der vorliegende zwölfte Strukturbericht beleuchtet im Auftrag des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL die strukturellen Trends der Metall- und Elektro-Industrie, der bedeutendsten Industriebranche Deutschlands. Die Studie analysiert detailliert die aktuelle Lage sowie die Entwicklung der M+E-Industrie im nationalen und internationalen Kontext, um fundierte Handlungsleitlinien für die Politik und Wirtschaft abzuleiten.

Standortkrise

Massive Heraus-
forderungen für die Schlüsselbranche

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer schweren Krise, von der die M+E-Industrie als Herzstück des Verarbeitenden Gewerbes besonders betroffen ist. Seit 2018 verzeichnet die Branche rückläufige Produktionszahlen und einen signifikanten Verlust von rund 134.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2024. Diese Deindustrialisierung führt zu massiven Wohlstandsverlusten und gefährdet die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland.

Automatisierte Produktionslinie in einem Automobilwerk

Standortwettbewerb

Kostenbelastung und
Bürokratie als Investitionsbremsen

Im internationalen Standortwettbewerb fällt Deutschland zunehmend zurück, was insbesondere auf die überdurchschnittlich hohen Kosten in fast allen Bereichen sowie eine enorme bürokratische Belastung zurückzuführen ist. Während Energiekosten, Lohnnebenkosten und Unternehmenssteuern Spitzenwerte erreichen, nehmen Unternehmen die Regulierung als massives Investitionshemmnis wahr. Ein Vergleich der Standortbedingungen zeigt, dass Deutschland bei der Dynamik der Standortfaktoren mittlerweile auf den hinteren Plätzen rangiert.

Innovationskraft

Die Basis für künftiges Wachstum

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen verfügt die deutsche M+E-Industrie weiterhin über ein großes Potenzial: Sie ist forschungsintensiv, innovationsgetrieben und weit überdurchschnittlich produktiv. Mit einem Anteil von 81 Prozent an den FuE-Aufwendungen des Verarbeitenden Gewerbes bleibt sie der zentrale Innovationsmotor Deutschlands. Um diese Position gegen aufholende internationale Konkurrenten zu verteidigen, ist jedoch eine konsequente Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zwingend erforderlich.

Frau arbeitet am Schreibtisch mit einem CAD-Programm

12. Strukturbericht für die M+E-Industrie in Deutschland

Studie für den Arbeitgeberverband GESAMTMETALL e.V.

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