Die regionale Wirtschaft verfügt über eine industrielle Basis, schöpft ihre Wachstumsmöglichkeiten im Vergleich jedoch nur teilweise aus. Zwischen 2013 und 2023 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 2.080 zu, die Entwicklung blieb hinter den Vergleichsregionen zurück. Auch die Wirtschaftsleistung je Einwohner liegt unter dem belgischen Niveau: Das BIP pro Kopf erreichte 2023 rund 34.855 Euro beziehungsweise 68,9 Prozent des Landeswerts. Die Branchenstruktur prägt diese Dynamik mit. 2023 entfielen 17,9 Prozent der Erwerbstätigen auf das verarbeitende Gewerbe, gegenüber 9,9 Prozent in Belgien. Wirtschaftliche Dienstleistungen waren mit 14,5 Prozent deutlich schwächer vertreten als im Landesdurchschnitt von 23,3 Prozent. Die Studie beschreibt damit einen Standort mit stabilen wirtschaftlichen Grundlagen, aber begrenzter Dynamik und einer vergleichsweise kleinen wissensintensiven Dienstleistungsbasis.