51 Indikatoren für den Status Quo
München gewinnt erneut das Niveauranking – aber zwei Städte fliegen aus den Top 10
Das Niveauranking bewertet die derzeitige Wohn-, Lebens-, Arbeits-, und Wirtschaftssituation der deutschen Großstädte anhand von 51 Indikatoren. So spiegeln beispielsweise die Mietpreise und die Vermarktungszeit die Attraktivität des Wohnungsmarkts einer Stadt wider. Kitaquoten und Gästeübernachtungen lassen wiederum Rückschlüsse auf die Lebensqualität in einer Stadt zu. Um die Leistungsfähigkeit des Arbeitsmarkts einzuschätzen, fließen Pendlerquoten sowie Ingenieursquoten in die Untersuchung ein. Eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsstruktur zeigt sich wiederum maßgeblich in der Höhe der Steuereinnahmen.
München liegt wie in den Vorgängerrankings mit Abstand auf Rang 1. Mit Frankfurt am Main gibt es einen neuen Zweitplatzierten. Die Mainmetropole war noch nie so gut platziert. Stuttgart rutscht auf den dritten Podiumsplatz. Während Wolfsburg (Rang 13) und Mainz (Rang 14) aus den Top 10 fallen, ist Düsseldorf mit Rang 10 zum zweiten Mal nach 2024 wieder knapp drin. Darmstadt verbessert sich um vier Ränge und ist nun Neunter. Die Top 10 vervollständigen Ingolstadt (-1), Erlangen (+2), Regensburg (-1), Ulm (+1) und Hamburg (+2). Dahinter verbessert sich Bonn um 6 Positionen (Rang 12). Das ist zusammen mit Karlsruhe auf Rang 15 und Magdeburg auf Rang 51 der größte Sprung.